Jugend im Nationalsozialismus

Hitlerjungen auf der Oberhausener Marktstraße, undatiert

© Nachlass Erich Preuß (NS-Propagandafotograf)

 

Jugend im Nationalsozialismus – Zwischen Anpassung und Ablehnung

 

Bereits im Alter von zehn Jahren wurden Mädchen und Jungen während der Zeit des Nationalsozialismus Mitglieder in der NS-Jugendorganisation, der Hitlerjugend. Der größte Teil der Jugendlichen im Nationalsozialismus fand Gefallen an den sportlichen und Freizeitaktivitäten dieser Organisation. Fahnenappell und Strammstehen, militärischer Drill und ideologische Schulung wurden zwar nicht unbedingt gemocht, jedoch vorwiegend akzeptiert.

In diesem Workshop finden neben den - bisweilen begeisterten - Anhängern der nationalsozialistischen Jugendorganisation auch jene Berücksichtigung, die sich bewusst gegen den Nationalsozialismus entschieden und aktiven oder passiven Widerstand leisteten. Fragen nach der Motivation und den Formen abweichenden Verhaltens, aber auch der Ausgrenzung von Jugendlichen aus der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft sollen anhand von regionalen Beispielen aufgeworfen werden.

 

Der Workshop umfasst folgende thematische Schwerpunkte:


• Aufbau und Struktur der nationalsozialistischen Jugendorganisationen
• Tätigkeiten und Ideologie der Hitlerjugend
• Widerständiges Verhalten und Ausgrenzung von Jugendlichen während des Nationalsozialismus
• Auseinandersetzung mit der Regionalgeschichte
• Arbeit mit Biografien.

 

Der Workshop „Jugend im Nationalsozialismus“ findet in der Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46. Bitte planen Sie dafür etwa drei Zeitstunden ein.