Juden im Nationalsozialismus

Antisemitisches Spiel „Die Nürnberger Gesetzte. Juden raus“, ca. 1935, Exponat Gedenkhalle

© Gedenkhalle Oberhausen

 

Jüdisches Leben in Oberhausen bis 1933, im Nationalsozialismus und nach 1945

 

Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich vermehrt jüdische Menschen in Oberhausen an. Es entwickelte sich ein reges kulturelles jüdisches Leben. Bis April 1933 lebten … fast 600 Juden in Oberhausen.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann die schrittweise Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben. Boykottaktionen, „Arisierungen“, Nürnberger Gesetze und Reichspogromnacht waren nur einige Stationen auf dem Weg von der Ausgrenzung zur Deportation und Ermordung der Juden.

Der Workshop „Jüdisches Leben in Oberhausen“ setzt sich neben der Ausgrenzung von jüdischen Menschen während des Nationalsozialismus auch mit ihrer Bedeutung für und in Oberhausen vor 1933 auseinander. Darüber hinaus soll ein Blick auf die Rückkehr jüdischen Lebens nach Oberhausen und seine Entwicklung seit 1945 geworfen werden.

 

Der Workshop umfasst folgende thematische Schwerpunkte:


• Entstehung jüdischen Lebens in Oberhausen
• Boykottaktionen und „Arisierungen“
• Nürnberger Gesetze
• Reichspogromnacht
• Deportation von Juden
• Juden in Oberhausen seit 1945
• Auseinandersetzung mit Zeitzeugenberichten.

 

Der Workshop „Jüdisches Leben in Oberhausen“ findet in der Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, statt. Bitte planen Sie dafür etwa drei Zeitstunden ein.