Archiv

Das Archiv ermöglicht Ihnen den Zugriff auf vergangene Veranstaltungen und Ausstellungen.
Sie sind herzlich eingeladen darin zu stöbern.

6. Mai 2018 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung "Zwangsarbeit in Oberhausen"

Führung "Zwangsarbeit in Oberhausen" aus Anlass des Tages der Arbeit

15. April 2018 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung "Kriegsende in Oberhausen 1945"

Führung aus Anlass des 73. Jahrestages des Kriegsendes

Foto: © National Archives and Records Administration, Washington D. C./USA, US Army Signal Corps, V. E. Ecklund

25. März 2018 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung "Jugend in Oberhausen während des Nationalsozialismus"

Aus Anlass des Sally Perel Filmfestivals findet eine Führung zum Thema Jugend im Nationalsozialismus statt.

Foto ©: Erich Preuss, Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

15. März 2018 - 18:30 Uhr

Filmpalast Lichtburg, Elsässer Str. 26, 46045 Oberhausen


Sally Perel Film Festival 2018 - Film "Jud Süß"

D 1940, Regie: Veit Harlan

Filmseminar in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Institut für Kino und Filmkultur und der Landeszentrale für politische Bildung NRW

Dauer ca. 3 Stunden, Referent: Kurt Langer

Teilnahme nur nach namentlicher Voranmeldung per E-Mail an: vhs@oberhausen.de; geschlossene Veranstaltung!

Der Film zeigt eine antisemitisch verzerrte Version der historischen Figur des Joseph Süß Oppenheimer. Der jüdische Finanzberater wird vom württembergischen Herzog Karl Alexander an den Hof berufen, um dessen maßlosen Lebensstil zu finanzieren. Machtbesessen und selbstsüchtig nutzt Süß seine Position aus, bis er über seine Machenschaften stürzt.
Nach dem Film wird über die Zeitumstände der Produktion dieses nationalsozialistischen Propagandafilms informiert und der Film gemeinsam analysiert.

Foto ©: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

14. März 2018 - 09:00 Uhr

Filmpalast Lichtburg, Elsässer Str. 26, 46045 Oberhausen


Sally Perel Film Festival 2018: Film HITLERJUNGE SALOMON

D/PL/F 1990, Regie: Agnieszka Holland


Salomon Perel, ein deutscher Junge jüdischen Glaubens, versucht, Holocaust und Weltkrieg zu überleben. Als er von der Wehrmacht gefangen genommen wird, gibt er sich erfolgreich als nichtjüdischer Deutscher aus. Schließlich wird er ausgerechnet in die Hitlerjugend aufgenommen. Als vermeintlich arischer Junge namens Josef Perjell ist er ständig in Sorge, dass sein Geheimnis entdeckt werden könnte. Jahrzehnte später kann Sally Perel die Geschichte seines Überlebens in der Haut des Feindes erzählen.

 

Foto ©: Filmverleih cccFilm

 

 

29. Januar 2018 - 12:00 Uhr

Aula des Bertha-von-Suttner-Gymnasium


Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Stadt Oberhausen gedenkt am 27. Januar aller Opfer des Nationalsozialismus und gemahnt, auch in der Gegenwart wachsam zu sein gegenüber Antisemitismus und Antiziganismus, gegenüber jeglicher anderen Form von Ausgrenzung und gegenüber jeder Behauptung der vermeintlichen Ungleichwertigkeit von Menschen.
Zur Gedenkfeier am Montag, 29. Januar 2018, um 12 Uhr lädt die Stadt Oberhausen in das Bertha-von-Suttner-Gymnasium ein. Die Feier wird gestaltet durch Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus Oberhausener Schulen.
Ansprachen:
Daniel Schranz Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen
Sascha Reuen Schulleiter des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums

Foto ©: Sepp Spiegl/Süddeutsche Zeitung Photo

14. Januar 2018 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

Die Gedenkhalle wurde 1962 als eine der ersten westdeutschen Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Die aktuelle Dauerausstellung zeigt mit den drei Themenschwerpunkten "Oberhausen im Nationalsozialismus", "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" und "Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945" ein breites Spektrum der regionalen Zeitgeschichte zwischen 1933 und 1945 auf.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

17. Dezember 2017 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

Die Gedenkhalle wurde 1962 als eine der ersten westdeutschen Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Die aktuelle Dauerausstellung zeigt mit den drei Themenschwerpunkten "Oberhausen im Nationalsozialismus", "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" und "Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945" ein breites Spektrum der regionalen Zeitgeschichte zwischen 1933 und 1945 auf.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

10. Dezember 2017 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung durch die Ausstellung "Nils Oskamp - Drei Steine"

In der autobiographischen Graphic Novel „Drei Steine“ berichtet Nils Oskamp von seinen Erfahrungen als Jugendlicher mit rechter Gewalt im Dortmund-Dorstfeld der 1980er-Jahre.Obwohl sich die Geschichte schon vor einigen Jahren ereignete, ist sie leider dennoch aktuell, weil das neonazistische Milieu im Ruhrgebiet nach wie vor aktiv und gefährlich ist. In der Führung werden Bedeutung und Aktualität der "Drei Steine" anhand von Zeichnungen, Medienstationen und dem Diorama "Willkommen im Teutschen Teich" eingehend erläutert.

Abbildung ©: Nils Oskamp

8. Dezember 2017 - 19:00 Uhr

Evgl. Christuskirche, Nohlstr. 5, Alt-Oberhausen


Heribert Prantl - Gebrauchsanweisung für Populisten

Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, wird aus seinem mehr denn je aktuellen Buch „Gebrauchsanweisung für Populisten“ lesen.

 

Anschließend besteht die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Autor.

 

Eine Kooperationsveranstaltung von Gedenkhalle, Evangelischem Kirchenkreis Oberhausen, Katholischer Stadtkirche, Katholischem Bildungswerk, Evangelischer Christuskirchengemeinde Alt-Oberhausen und der Buchhandlung Karl Maria Laufen.

 

Die Populisten sind weltweit auf dem Vormarsch. Politik ist das Bohren harter Bretter, der politische Populismus war das Trommeln auf diesen Brettern. Der neue, demagogische Populismus ist gefährlicher. Er wendet sich gegen Minderheiten, setzt Grundrechte und Grundwerte außer Kraft, ist im Kern ein Anti-Populismus, weil er dem Volk, dem er vermeintlich nach dem Munde redet, extrem schadet: Er zerstört die Gesellschaft. Heribert Prantls Analyse zeigt: Der demagogische Populismus ist die modernisierte Form des alten Rechtsextremismus; er inszeniert sich nur als mutiger Tabubrecher.

 

Mit seiner Gebrauchsanweisung zeigt Heribert Prantl, wie den Populisten Einhalt geboten werden kann, was gegen die Frustration der abgehängten Bürger hilft, wie eine Anti-Angst-Politik aussehen könnte und vor allem: dass die Achtung gegenüber „Außenseitern“ – seien es einheimische Arbeitslose oder Flüchtlinge – wieder ins gesellschaftliche und politische Zentrum rücken muss.

 

 

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