Archiv

Das Archiv ermöglicht Ihnen den Zugriff auf vergangene Veranstaltungen und Ausstellungen.
Sie sind herzlich eingeladen darin zu stöbern.

14. August 2019 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle


Führung durch die Wechselausstellung

RISSE IM STEIN. Die Trauernde und das Gedenken in Oberhausen

 

Nachdem die Stadt Oberhausen vor nunmehr fast 57 Jahren die "Trauernde" als zentrales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die Opfer des Nationalsozialismus und für Vertriebene einweihte, haben im Laufe der Jahre kritische Stimmen zurecht darauf hingewiesen, dass der Urheber der Skulptur, Willy Meller, mit dem Nationalsozialismus verstrickt war und das Opferverständnis des Denkmals heute unzureichend ist. Die Ausstellung macht sich auf den Weg, nach den Rissen im Oberhausener Gedenken zu suchen, und fragt danach, wie ein angemessener Umgang mit der "Trauernden“ zukünftig aussehen könnte.

 

Dauer des Rundgangs durch die Ausstellung ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

10. Juli 2019 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle


Führung durch die Wechselausstellung

RISSE IM STEIN. Die Trauernde und das Gedenken in Oberhausen

 

Nachdem die Stadt Oberhausen vor nunmehr fast 57 Jahren die "Trauernde" als zentrales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die Opfer des Nationalsozialismus und für Vertriebene einweihte, haben im Laufe der Jahre kritische Stimmen zurecht darauf hingewiesen, dass der Urheber der Skulptur, Willy Meller, mit dem Nationalsozialismus verstrickt war und das Opferverständnis des Denkmals heute unzureichend ist. Die Ausstellung macht sich auf den Weg, nach den Rissen im Oberhausener Gedenken zu suchen, und fragt danach, wie ein angemessener Umgang mit der "Trauernden“ zukünftig aussehen könnte.

 

Dauer des Rundgangs durch die Ausstellung ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

26. Juni 2019 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle


Führung durch die Wechselausstellung

RISSE IM STEIN. Die Trauernde und das Gedenken in Oberhausen

Nachdem die Stadt Oberhausen vor nunmehr fast 57 Jahren die "Trauernde" als zentrales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die Opfer des Nationalsozialismus und für Vertriebene einweihte, haben im Laufe der Jahre kritische Stimmen zurecht darauf hingeweisen, dass der Urheber der Skulptur, Willy Meller, mit dem Nationalsozialismus verstrickt war und das Opferverständnis des Denkmals heute unzureichend ist. Die Ausstellung macht sich auf den Weg, nach den Rissen im Oberhausener Gedenken zu suchen, und fragt danach, wie ein angemessener Umgang mit der "Trauernden“ zukünftig aussehen könnte.

 

Dauer des Rundgangs durch die Ausstellung ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

19. Juni 2019 - 11:00 Uhr

Gedenkhalle


Wechselausstellung

RISSE IM STEIN Die Trauernde und das Gedenken in Oberhausen

Wechselausstellung vom 19.6.2019 bis zum 15.12.2019

 

Zur Ausstellung Vor nunmehr 57 Jahren weihte die Stadt Oberhausen ein zentrales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die Opfer des Nationalsozialismus und für Vertriebene ein: eine vier Meter hohe, in einen Umhang gehüllte Frau aus Stein: „Die Trauernde“. Seither dient „Die Trauernde“ der Stadt Oberhausen als offizieller Gedenkort zum Volkstrauertag. Diese in Stein gemeißelte Gedenk-Tradition hat jedoch im Laufe der Jahrzehnte Risse bekommen. Nicht erst in jüngerer Zeit weisen kritische Stimmen darauf hin, dass der Urheber der Skulptur, Willy Meller, mit dem Nationalsozialismus verstrickt war und das Opferverständnis des Denkmals heute unzureichend ist. Die Ausstellung macht sich auf, nach den Rissen im Oberhausener Gedenken zu suchen, und fragt danach, wie ein angemessener Umgang mit „Der Trauernden“ zukünftig aussehen könnte.

 

Eine Eigenproduktion der Gedenkhalle Oberhausen mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW

 

18. Juni 2019 - 18:30 Uhr

Gedenkhalle


Eröffnung Wechselausstellung

RISSE IM STEIN

Die Trauernde und das Gedenken in Oberhausen

Wechselausstellung 19.6.2019 – 15.12.2019

 

Programm der Ausstellungseröffnung am 18. Juni:

Theater-Tanz-Performance mit Veronika Maruhn und Murat Alkan

Begrüßung: Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz

Einführung in die Ausstellung: Mareike Otters

Ausstellungsrundgang und Gelegenheit zum Gespräch

 

Zur Ausstellung

Vor nunmehr 57 Jahren weihte die Stadt Oberhausen ein zentrales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die Opfer des Nationalsozialismus und für Vertriebene ein: eine vier Meter hohe, in einen Umhang gehüllte Frau aus Stein: „Die Trauernde“. Seither dient „Die Trauernde“ der Stadt Oberhausen als offizieller Gedenkort zum Volkstrauertag. Diese in Stein gemeißelte Gedenk-Tradition hat jedoch im Laufe der Jahrzehnte Risse bekommen. Nicht erst in jüngerer Zeit weisen kritische Stimmen darauf hin, dass der Urheber der Skulptur, Willy Meller, mit dem Nationalsozialismus verstrickt war und das Opferverständnis des Denkmals heute unzureichend ist. Die Ausstellung macht sich auf, nach den Rissen im Oberhausener Gedenken zu suchen, und fragt danach, wie ein angemessener Umgang mit „Der Trauernden“ zukünftig aussehen könnte.

 

Eine Eigenproduktion der Gedenkhalle Oberhausen mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW

7. Juni 2019 - 11:00 Uhr

Gedenkhalle


Schließung

Wegen eines Ausstellungsaufbaus kann die Gedenkhalle ab Freitag, den 7. Juni, bis Dienstag, den 18. Juni 2019, leider nicht besichtigt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und verweisen auf die neue Wechselausstellung RISSE IM STEIN, die ab dem 19. Juni 2019 in der Gedenkhalle präsentiert wird.

23. Mai 2019 - 18:30 Uhr

Gedenkhalle


Vortrag und Diskussion

Volker Weiß:

Die autoritäre Revolte. Die NEUE RECHTE und der Untergang des Abendlandes

 

Kenntnisreich und scharfsinnig zeigt Volker Weiß die Entwicklung des neuen rechten Denkens auf und porträtiert die wichtigsten Akteure der rechtspopulistischen Bewegungen und deren Weltanschauung. Eine dichte Darstellung von Geschichte und Gegenwart einer Neuen Rechten, deren Gedankenwelt eine lange Vorgeschichte hat.

 
Dr. Volker Weiß, Jahrgang 1972, Historiker, schreibt für DIE ZEIT und ZEIT Geschichte, Jungle World, Frankfurter Rundschau, taz, Spiegel und andere.

 
„Eine glänzende Dekonstruktion der Neuen Rechten mit ihren eigenen Mitteln.“
Ijoma Mangold, Die Zeit




 

21. Mai 2019 - 18:30 Uhr

Gedenkhalle


Buchvorstellung aktuell

Dr. Katrin Wülfing

Zuständigkeit und Verantwortung. Die Oberhausener Stadtverwaltung und die NS-Vergangenheit (1945 bis 1989)

 

Bereits unmittelbar nach Kriegsende 1945 begann die Oberhausener Stadtverwaltung, sich mit dem Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Diese „Vergangenheitsbewältigung“ veränderte sich im Laufe der Jahrzehnte zwar im Hinblick auf Ausprägung und Intensität, blieb jedoch Teil behördlicher Arbeit. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus vor Ort, thematisiert Wandel und Kontinuitäten der „Vergangenheitsbewältigung“ und widmet sich der Frage, wie die Oberhausener Stadtverwaltung mit ihrer eigenen Rolle als Verfolgungsinstanz umging.

 

Die Referentin stellt ihre erst kürzlich erschienene Dissertation zu einem bislang vernachlässigten Thema der Oberhausener Stadtgeschichte vor. Mit diesem neuen Standardwerk zum Umgang der Stadtverwaltung mit der eigenen NS-Geschichte, die einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren umfasst, schließt sie auf Dauer eine Forschungslücke.

 

Dr. Katrin Wülfing, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft mit anschließender Promotion an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Volontariat und wissenschaftliche Mitarbeit in der Gedenkhalle Oberhausen; seit 2014 Dozentin an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW.

 

Eintritt frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

 

1. Mai 2019 - 15:00 Uhr
Nazijägerin Beate Klarsfeld appelliert an Bürger zur Europawahl

In einem Interview mit dem Leiter der Gedenkhalle, Clemens Heinrichs, hat die Journalistin und als Nazi-Jägerin bekannt gewordene Beate Klarsfeld die Wähler in Europa aufgefordert, nicht für europafeindliche Parteien zu stimmen, die rassistisch, antisemitisch und kriminell seien. 

 

Beate Klarsfeld ist in Oberhausen keine Unbekannte. So hatte sie persönlich zur Ausstellung der Gedenkhalle über Marlene Dietrich beigetragen. Und zur Premiere des Dokumentarfilms der Gedenkhalle über ihren Umgang mit Marlene Dietrich, die in der LICHTBURG gefeiert wurde, war Beate Klarsfeld eigens nach Oberhausen angereist.

 

Seit Ende letzten Jahres haben Beate Klarsfeld und ihr Mann Serge mehrfach mit ganzseitigen Annoncen in der französischen Tageszeitung LE FIGARO zur Verteidigung Europas bei der Europawahl am 26. Mai aufgerufen. Nur die Europäische Union biete Europa eine friedliche Zukunft.

 

Mit Blick auf die verheerende europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts könne man es sich laut Beate Klarsfeld auf keinen Fall wünschen, dass ein Europa der Nationen, der Nationalismen und der tödlichen Ideologien wiedererstehe. Gewalt zwischen Staaten oder Bürgern dürften nicht wiederkehren, auch dürfe kein Europa der Fremdenfeindlichkeit, des Rassismus und Antisemitismus neu entstehen.

 

Die Rückkehr des Rechtspopulismus und einer extremen Rechten auf die politische Bühne sei in ganz Europa eine so eindeutige Gefahr, dass man sich entschieden dagegen wehren müsse. Gelinge dies nicht, sollten sich insbesondere die europäischen Juden darauf vorbereiten, Europa verlassen zu müssen.

 

Am 3. Juli werden Beate und Serge Klarsfeld in Paris für ihre jahrzehntelangen Verdienste um die historisch-politische Aufklärung von nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und über die aktuelle extreme Rechte mit dem Großen Deutsch-Französischen Medienpreis ausgezeichnet.

11. April 2019 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle


Führung: Kriegsende in Oberhausen

Nachdem bis Ende März 1945 Sterkrade und Osterfeld von den Alliierten besetzt worden waren, rückten am 11. April 1945 amerikanische Truppen von Essen aus nach Oberhausen vor, ohne noch auf Widerstand zu treffen. Der Vormarsch erfolgte über die Falkenstein- und Ebertstraße. Oberhausen war von diesem Tag an vom System des Nationalsozialismus befreit. Die Führung zeichnet die letzten Kriegsmonate und ersten Wochen nach der Befreiung nach.

Dauer der Führung ca. 1 Stunde. Kostenfreie Teilnahme, Anmeldung nicht erforderlich.

Foto © National Archives and Records Administration, Washington D. C./USA, US Army Signal Corps, V. E. Ecklund

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