Archiv

Das Archiv ermöglicht Ihnen den Zugriff auf vergangene Veranstaltungen und Ausstellungen.
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4. April 2019 - 12:30 Uhr

Oberhausener Stadtgebiet


Stolperstein-Verlegung 2019

Am Donnerstag, den 4. April 2019, findet ab 12.30 Uhr eine weitere Verlegung von Stolpersteinen in Oberhausen statt.

Zur Verlegung sind Sie herzlich eingeladen, sofern Sie der Idee der Stolpersteine zustimmen.

Zeitplan:

12.30h, Kettelerstr. 35, 46117 Oberhausen (Osterfeld) – Walter Gluske

13.00h, Bottroper Str. 64, 46117 Oberhausen (Osterfeld) – Franz Hörstmann

13.40h, Steinbrinkstr. 223, 46145 Oberhausen (Sterkrade) – Rudolf Ramge

14.00h, Steinbrinkstr./ Ecke Finanzstr. – Verlesung von drei weiteren Verfolgten-Biografien, für die kein Stolperstein verlegt wird: Andre Broniatowski, Wilhelm Meyer und Artur Rosenbaum.

Bitte beachten Sie, dass sich die Verlegungen zeitlich ein wenig verschieben können. Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Auch wenn Gunter Demnig die Verlegung vor Ort grundsätzlich immer gerne selbst vorneimmt, wird es ihm in diesem Jahr leider nicht möglich sein, nach Oberhausen zu kommen.

 

27. März 2019 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle Oberhausen, Konrad Adenauer Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung: Was war Jugend unter den Nationalsozialisten?

In der Führung geht es um die Frage: Was hieß es, Jugendlicher unter den Nationalsozialisten zu sein? Die totale Erfassung der Jugend hatte für die Nationalsozialisten zentrale Bedeutung und sollte niemandem die Möglichkeit geben, sich eigenständig zu entfalten. Daher wurde die 1926 gegründete HJ ("Hitler-Jugend") nach der Machtübernahme und dem Verbot konfessioneller Jugendgruppen zur Staatsjugend. Was aber bedeutete es für Mädchen und Jungen, wenn sie bereits im Alter von zehn Jahren Mitglieder von "Bund Deutscher Mädel" oder "Hitler-Jugend" wurden? Vorgestellt werden Jugendliche, die sich willig den Jugendorganisationen der Nazis anschlossen, und Jugendliche, die sich bewusst dagegen entschieden und teils sogar passiven oder aktiven Widerstand leisteten.

 

Dauer der Führung ca. 60 Minuten, Teilnahme kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.

 

© Kurzfilmtage Oberhausen

 

21. Februar 2019 - 18:00 Uhr

Bert-Brecht-Haus, Langemarkstr. 19-21, 46045 Oberhausen, Raum 330a


Wieder gut gemacht? Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945

Die Terrorherrschaft der Nazis hat zu millionenfachem im Namen des Staates begangenem Unrecht geführt. Verfolgte aus fast allen Ländern Europas hatten oft lebenslange schwere körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu ertragen. Wer an Leib und Leben verschont blieb, sah seine wirtschaftliche Existenz vernichtet oder sein Vermögen entzogen. Doch wie ist der größere der beiden deutschen Nachfolgestaaten - die Bundesrepublik Deutschland - mit den Opfern und Geschädigten der Naziherrschaft umgegangen? Gab es für alle oder wenigstens für die meisten Betroffenen eine "Wiedergutmachung" und in welcher Form erfolgte sie?

 

Der Referent: Manfred Schmitz-Berg, früher Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, ist auf Einladung von Volkshochschule und Gedenkhalle zu Gast in Oberhausen, um über das Thema zu referieren. Neben den wichtigsten historischen Fakten werden exemplarisch auch einige Entschädigungsfälle näher vorgestellt.

20. Februar 2019 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle


Führung: Der Holocaust und seine Opfer in Oberhausen

Nach einer kurzen Einführung in die Dauerausstellung der Gedenkhalle geht es aus Anlass des internationalen Gedenktages an alle Opfer des Nationalsozialismus, der am 27. Januar stattgefunden hat, schwerpunktmäßig um die Oberhausener Verfolgten und Ermordeten. Welche Menschen machten die Nazis zu Opfern, was ist einzelnen Oberhausener Bürger*innen deshalb widerfahren?
Für alle Interessierten, die wissen wollen, weshalb die heutzutage von Rechtsaußen proklamierte sogenannte erinnerungspolitische Wende in höchstem Maße gefährlich ist für die Bewahrung demokratischer und menschenrechtlicher Standards.

6. Februar 2019 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle Oberhausen,


Führung: Der Holocaust und seine Opfer in Oberhausen

Nach einer kurzen Einführung in die Dauerausstellung der Gedenkhalle geht es aus Anlass des internationalen Gedenktages an alle Opfer des Nationalsozialismus, der am 27. Januar stattgefunden hat, schwerpunktmäßig um die Oberhausener Verfolgten und Ermordeten. Welche Menschen machten die Nazis zu Opfern, was ist einzelnen Oberhausener Bürger*innen deshalb widerfahren?

 

Für alle Interessierten, die wissen wollen, weshalb die heutzutage von Rechtsaußen proklamierte sog. erinnerungspolitische Wende in höchstem Maße gefährlich ist für die Bewahrung demokratischer und menschenrechtlicher Standards.

 

© Privatbesitz

28. Januar 2019 - 10:00 Uhr

Hans-Sachs-Berufskolleg, Am Förderturm 5, 46049 Oberhausen


Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus
Die Stadt Oberhausen gedenkt am 27. Januar aller Opfer des Nationalsozialismus und gemahnt, auch in der Gegenwart wachsam zu sein gegenüber Antisemitismus und Antiziganismus, gegenüber jeglicher anderen Form von Ausgrenzung und gegenüber jeder Behauptung der vermeintlichen Ungleichwertigkeit von Menschen.
 

Zur Gedenkfeier am Montag, 28. Januar 2019, um 10 Uhr lädt die Stadt Oberhausen in das Hans-Sachs-Berufskolleg, Am Förderturm 5, 46049 Oberhausen ein. Die Feier wird gestaltet durch Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus Oberhausener Schulen.

 

Ansprachen: Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, und Marc Bücker, Schulleiter des Hans-Sachs-Berufskollegs

 

27. Januar 2019 - 12:00 Uhr

LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen, Elsässer Str. 26, 46045 Oberhausen


SCHINDLERS LISTE - Sondervorstellung nach 25 Jahren

Einmalige Sondervorstellung des Films nach 25 Jahren - präsentiert vom Sally Perel-Festival-Team - im LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen

 

Mit einer Einführung von Clemens Heinrichs - Leiter der Gedenkhalle Oberhausen

 

Am Tag des Gedenkens an alle Opfer des Nationalsozialismus wird Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ nach 25 Jahren am 27. Januar 2019 um 12:00 Uhr im LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen wiederaufgeführt. „Schindlers Liste“ wurde mit sieben Oscars® ausgezeichnet, unter anderem für den Besten Film des Jahres sowie für die Beste Regie. Der Film erzählt die unglaubliche aber wahre Geschichte von Oskar Schindler (Liam Neeson), der während des Holocaust mehr als 1.100 Juden das Leben rettete. Sorgfältig restauriert aus dem Originalfilm-Negativ unter der Leitung von Spielberg, wird mit diesem Film erneut eine kraftvolle Geschichte über Mut, Glauben und Courage auf die Kinoleinwand gebracht.

 

 

23. Januar 2019 - 18:30 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Buchlesung und Gespräch

Igal Avidan

„Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“

Zum Buch

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als Judenretter geehrt, ein einziger von ihnen war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als „Nichtarier“ diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Zum Autor

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.

© Buchumschlag dtv
 

 

9. November 2018 - 17:30 Uhr

Christuskirche


Gottesdienst zu 80 Jahre Pogromnacht

unter Mitwirkung des Theaters Oberhausen. Lesung aus ,,Das Siebte Kreuz“ von Anna Seghers, anschließend Schweigegang zum Theater, Aufführung des Stücks ,,Das Siebte Kreuz“ (Eintrittskarten im Theater Oberhausen im Vorverkauf erhältlich)

8. November 2018 - 18:00 Uhr

ehemalige Synagoge - Friedenstraße 24


Gedenkfeier zu Novemberpogrom

80. Jahrestag des Novemberpogroms von 1938

 

Zur Erinnerung an die Verbrechen während der Pogromnacht des 9. November 1938 und zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht unter der Oberhausener jüdischen Bevölkerung lädt die Stadt Oberhausen in Kooperation mit den jüdischen Gemeinden in Oberhausen und dem Theater der Stadt Oberhausen zu einer öffentlichen Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Donnerstag, den 8. November 2018, um 18 Uhr an den ehemaligen Standort der Synagoge, Friedenstraße 24, ein.

 

Ansprache: Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen. Mit Beiträgen der jüdischen Gemeinden, von Oberhausener Schülerinnen und Schülern und des Theaters Oberhausen.

 

Zum Novemberporgrom von 1938 gedenkt die Stadt Oberhausen ihrer ehemaligen jüdischen Bürger. Ziel der Gedenkfeier ist, Antisemitismus, Rassismus und jedwede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu ächten. Wenn Sie mit den Zielen unserer Gedenkfeier übereinstimmen, sind Sie herzlich zur Teilnahme eingeladen.

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