Archiv

Das Archiv ermöglicht Ihnen den Zugriff auf vergangene Veranstaltungen und Ausstellungen.
Sie sind herzlich eingeladen darin zu stöbern.

28. Januar 2019 - 10:00 Uhr

Hans-Sachs-Berufskolleg, Am Förderturm 5, 46049 Oberhausen


Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus
Die Stadt Oberhausen gedenkt am 27. Januar aller Opfer des Nationalsozialismus und gemahnt, auch in der Gegenwart wachsam zu sein gegenüber Antisemitismus und Antiziganismus, gegenüber jeglicher anderen Form von Ausgrenzung und gegenüber jeder Behauptung der vermeintlichen Ungleichwertigkeit von Menschen.
 

Zur Gedenkfeier am Montag, 28. Januar 2019, um 10 Uhr lädt die Stadt Oberhausen in das Hans-Sachs-Berufskolleg, Am Förderturm 5, 46049 Oberhausen ein. Die Feier wird gestaltet durch Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus Oberhausener Schulen.

 

Ansprachen: Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, und Marc Bücker, Schulleiter des Hans-Sachs-Berufskollegs

 

27. Januar 2019 - 12:00 Uhr

LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen, Elsässer Str. 26, 46045 Oberhausen


SCHINDLERS LISTE - Sondervorstellung nach 25 Jahren

Einmalige Sondervorstellung des Films nach 25 Jahren - präsentiert vom Sally Perel-Festival-Team - im LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen

 

Mit einer Einführung von Clemens Heinrichs - Leiter der Gedenkhalle Oberhausen

 

Am Tag des Gedenkens an alle Opfer des Nationalsozialismus wird Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ nach 25 Jahren am 27. Januar 2019 um 12:00 Uhr im LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen wiederaufgeführt. „Schindlers Liste“ wurde mit sieben Oscars® ausgezeichnet, unter anderem für den Besten Film des Jahres sowie für die Beste Regie. Der Film erzählt die unglaubliche aber wahre Geschichte von Oskar Schindler (Liam Neeson), der während des Holocaust mehr als 1.100 Juden das Leben rettete. Sorgfältig restauriert aus dem Originalfilm-Negativ unter der Leitung von Spielberg, wird mit diesem Film erneut eine kraftvolle Geschichte über Mut, Glauben und Courage auf die Kinoleinwand gebracht.

 

 

23. Januar 2019 - 18:30 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Buchlesung und Gespräch

Igal Avidan

„Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“

Zum Buch

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als Judenretter geehrt, ein einziger von ihnen war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als „Nichtarier“ diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Zum Autor

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.

© Buchumschlag dtv
 

 

9. November 2018 - 17:30 Uhr

Christuskirche


Gottesdienst zu 80 Jahre Pogromnacht

unter Mitwirkung des Theaters Oberhausen. Lesung aus ,,Das Siebte Kreuz“ von Anna Seghers, anschließend Schweigegang zum Theater, Aufführung des Stücks ,,Das Siebte Kreuz“ (Eintrittskarten im Theater Oberhausen im Vorverkauf erhältlich)

8. November 2018 - 18:00 Uhr

ehemalige Synagoge - Friedenstraße 24


Gedenkfeier zu Novemberpogrom

80. Jahrestag des Novemberpogroms von 1938

 

Zur Erinnerung an die Verbrechen während der Pogromnacht des 9. November 1938 und zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht unter der Oberhausener jüdischen Bevölkerung lädt die Stadt Oberhausen in Kooperation mit den jüdischen Gemeinden in Oberhausen und dem Theater der Stadt Oberhausen zu einer öffentlichen Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Donnerstag, den 8. November 2018, um 18 Uhr an den ehemaligen Standort der Synagoge, Friedenstraße 24, ein.

 

Ansprache: Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen. Mit Beiträgen der jüdischen Gemeinden, von Oberhausener Schülerinnen und Schülern und des Theaters Oberhausen.

 

Zum Novemberporgrom von 1938 gedenkt die Stadt Oberhausen ihrer ehemaligen jüdischen Bürger. Ziel der Gedenkfeier ist, Antisemitismus, Rassismus und jedwede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu ächten. Wenn Sie mit den Zielen unserer Gedenkfeier übereinstimmen, sind Sie herzlich zur Teilnahme eingeladen.

28. Oktober 2018 - 14:00 Uhr

Vorplatz Oberhausen Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz


Stolperstein-Spaziergang in Alt-Oberhausen

 

"Stolpersteine" werden in ganz Oberhausen seit 2008 verlegt. Sie erinnern an Oberhausener Opfer des NS-Regimes auf ganz persönliche Weise, nämlich immer vor dem letzten Wohnort dieser Menschen, bevor die Nationalsozialisten sie ermordeten oder ihnen ein Leben wie zuvor unmöglich gemacht hatten. Unter fachkundiger Führung werden Sie einige Beispiele für "Stolpersteine" und Biografien von Opfern aus unserer Stadt kennenlernen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Dauer des Spaziergangs ca. 90 Minuten.

6. Mai 2018 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung "Zwangsarbeit in Oberhausen"

Führung "Zwangsarbeit in Oberhausen" aus Anlass des Tages der Arbeit

15. April 2018 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung "Kriegsende in Oberhausen 1945"

Führung aus Anlass des 73. Jahrestages des Kriegsendes

Foto: © National Archives and Records Administration, Washington D. C./USA, US Army Signal Corps, V. E. Ecklund

25. März 2018 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung "Jugend in Oberhausen während des Nationalsozialismus"

Aus Anlass des Sally Perel Filmfestivals findet eine Führung zum Thema Jugend im Nationalsozialismus statt.

Foto ©: Erich Preuss, Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

15. März 2018 - 18:30 Uhr

Filmpalast Lichtburg, Elsässer Str. 26, 46045 Oberhausen


Sally Perel Film Festival 2018 - Film "Jud Süß"

D 1940, Regie: Veit Harlan

Filmseminar in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Institut für Kino und Filmkultur und der Landeszentrale für politische Bildung NRW

Dauer ca. 3 Stunden, Referent: Kurt Langer

Teilnahme nur nach namentlicher Voranmeldung per E-Mail an: vhs@oberhausen.de; geschlossene Veranstaltung!

Der Film zeigt eine antisemitisch verzerrte Version der historischen Figur des Joseph Süß Oppenheimer. Der jüdische Finanzberater wird vom württembergischen Herzog Karl Alexander an den Hof berufen, um dessen maßlosen Lebensstil zu finanzieren. Machtbesessen und selbstsüchtig nutzt Süß seine Position aus, bis er über seine Machenschaften stürzt.
Nach dem Film wird über die Zeitumstände der Produktion dieses nationalsozialistischen Propagandafilms informiert und der Film gemeinsam analysiert.

Foto ©: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

Seiten