Archiv

Das Archiv ermöglicht Ihnen den Zugriff auf vergangene Veranstaltungen und Ausstellungen.
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24. Oktober 2017 - 20:00 Uhr
Film "Beate und Marlene" bei 51. Internationalen Hofer Filmtagen

Der von der Gedenkhalle im Jahr 2016 produzierte Dokumentarfilm „Beate und Marlene. Eine Gesellschaft braucht die Ausnahmen“ ist zu den 51. Internationalen Hofer Filmtagen eingeladen worden. Die Filmtage finden vom 24. bis zum 29. Oktober statt. Wim Wenders prägte das Motto HOF = HOME OF FILMS für die Hofer Filmtage, die eines der wichtigsten Filmfestivals in Deutschland sind.

 

Im Dokumentarfilm der Gedenkhalle geht es um zwei außergewöhnliche Frauen, die sich auf sehr besondere Weise in die deutsche Geschichte eingebracht haben: der Weltstar Marlene Dietrich und die „Nazi-Jägerin“ Beate Klarsfeld. Was kaum bekannt ist: beide Frauen kannten sich und hatten Kontakt zueinander. Sie schätzten und respektierten sich gegenseitig sehr für ihr Engagement gegen alte Nationalsozialisten und neue Rechtsextreme. Der Film folgt den Biografien dieser beiden Frauen, die beispielhaft Geschichte in Verantwortung vorlebten bzw. bis heute vorleben, und macht ihre Haltungen und Einstellungen deutlich.

 

Weitere Informationen unter  http://hofer-filmtage.com/

 

Foto © Internationale Hofer Filmtage

 

 

12. Oktober 2017 - 20:00 Uhr

Kino im Walzenlager/Zentrum Altenberg, Hansastraße 40, 46049 Oberhausen


Film „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage. Die Morde des NSU“

In seiner lyrischen Dokumentation „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage“ versucht Regisseur Sobo Swobodnik sich den Morden des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) über Bilder der Tatorte und eine Textcollage aus Zeitungsmeldungen, Ermittlungsprotokollen, Aussagen von Angehörigen und anderen Quellen zu nähern. Dadurch schafft er ein beeindruckendes Mahnmal, das den Opfern des NSU und ihren Angehörigen gewidmet ist.

Regie: Sobo Swobodnik, Deutschland 2017, 76 Minuten

Eintritt: 6 Euro (regulär), 5 Euro (ermäßigt)

11. Oktober 2017 - 17:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung durch die Ausstellung "Nils Oskamp - Drei Steine"

In der autobiographischen Graphic Novel „Drei Steine“ berichtet Nils Oskamp von seinen Erfahrungen als Jugendlicher mit rechter Gewalt im Dortmund-Dorstfeld der 1980er-Jahre.Obwohl sich die Geschichte schon vor einigen Jahren ereignete, ist sie leider dennoch aktuell, weil das neonazistische Milieu im Ruhrgebiet nach wie vor aktiv und gefährlich ist. In der Führung werden Bedeutung und Aktualität der "Drei Steine" anhand von Zeichnungen, Medienstationen und dem Diorama "Willkommen im Teutschen Teich" eingehend erläutert.

Abbildung © Nils Oskamp

8. Oktober 2017 - 14:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung durch die Dauerausstellung

Die Gedenkhalle wurde 1962 als eine der ersten westdeutschen Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Die aktuelle Dauerausstellung zeigt mit den drei Themenschwerpunkten "Oberhausen im Nationalsozialismus", "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" und "Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945" ein breites Spektrum der regionalen Zeitgeschichte zwischen 1933 und 1945 auf.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

27. September 2017 - 17:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung durch die Ausstellung "Nils Oskamp - Drei Steine"

In der autobiographischen Graphic Novel „Drei Steine“ berichtet Nils Oskamp von seinen Erfahrungen als Jugendlicher mit rechter Gewalt im Dortmund-Dorstfeld der 1980er-Jahre.Obwohl sich die Geschichte schon vor einigen Jahren ereignete, ist sie leider dennoch aktuell, weil das neonazistische Milieu im Ruhrgebiet nach wie vor aktiv und gefährlich ist. In der Führung werden Bedeutung und Aktualität der "Drei Steine" anhand von Zeichnungen, Medienstationen und dem Diorama "Willkommen im Teutschen Teich" eingehend erläutert.

Abbildung © Nils Oskamp

20. September 2017 - 18:30 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Vortrag: Geschichtspolitik als Kulturkampf – Der Gebrauch von „Geschichte“ im aktuellen Rechtspopulismus

Rechtspopulistische Bewegungen polemisieren lautstark gegen eine vermeintliche „Überfremdung“ oder „Islamisierung“ Deutschlands oder des „Abendlandes“. In diesen Argumentationsmustern spielt der Verweis auf Geschichte eine zentrale Rolle. Entweder, um eine angeblich bessere Vergangenheit zu verklären, oder, um eine gemeinsame „exklusive“, kulturell und ethnisch homogene Identität zu beschwören. Der Vortrag widmet sich den geschichtspolitischen Mythen und Argumentationsmustern des aktuellen Rechtspopulismus. Zu fragen ist auch nach der strategischen Bedeutung, die dem Gebrauch von „Geschichte“ zukommt. Auf welche gesellschaftlichen Resonanzen stoßen die geschichtspolitischen Vorstöße des Rechtspopulismus und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für eine demokratisch orientierte historisch-politische Bildung?

Referent: Michael Sturm, pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

Abbildung © Nils Oskamp

13. September 2017 - 17:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung durch die Ausstellung "Nils Oskamp - Drei Steine"

In der autobiographischen Graphic Novel „Drei Steine“ berichtet Nils Oskamp von seinen Erfahrungen als Jugendlicher mit rechter Gewalt im Dortmund-Dorstfeld der 1980er-Jahre.Obwohl sich die Geschichte schon vor einigen Jahren ereignete, ist sie leider dennoch aktuell, weil das neonazistische Milieu im Ruhrgebiet nach wie vor aktiv und gefährlich ist. In der Führung werden Bedeutung und Aktualität der "Drei Steine" anhand von Zeichnungen, Medienstationen und dem Diorama "Willkommen im Teutschen Teich" eingehend erläutert.

Abbildung © Nils Oskamp

3. September 2017 - 17:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Führung durch die Ausstellung "Nils Oskamp - Drei Steine"

In der autobiographischen Graphic Novel „Drei Steine“ berichtet Nils Oskamp von seinen Erfahrungen als Jugendlicher mit rechter Gewalt im Dortmund-Dorstfeld der 1980er-Jahre.Obwohl sich die Geschichte schon vor einigen Jahren ereignete, ist sie leider dennoch aktuell, weil das neonazistische Milieu im Ruhrgebiet nach wie vor aktiv und gefährlich ist. In der Führung werden Bedeutung und Aktualität der "Drei Steine" anhand von Zeichnungen, Medienstationen und dem Diorama "Willkommen im Teutschen Teich" eingehend erläutert.

Abbildung © Nils Oskamp

2. September 2017 - 18:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Eröffnung der Ausstellung "Drei Steine"

In der Graphic Novel „Drei Steine“ hat Nils Oskamp seine Geschichte festgehalten. Als Schüler in Dortmund wurde er zur Zielscheibe von Neonazis. Zwischen Verteidigung und Flucht versuchte er die massiven Attacken zu überleben. Die drei Steine, nach denen die Graphic Novel betitelt ist, symbolisieren, was es für Nils Oskamp bedeutete, in diesem Kampf nicht selbst zum Täter werden zu wollen, der andere Menschenleben gefährdet.

In der Ausstellung werden zahlreiche Originalseiten, Studien und Storyboards der Graphic Novel gezeigt.

1. September 2017 - 11:00 Uhr

Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen


Gedenkfeier zum Antikriegstag

Gedenkveranstaltung für die Opfer aller Kriege

Eine Veranstaltung des DGB-Stadtverbands Oberhausen

Beiträge:

Cornelia Schiemanowski, DGB-Stadtverband Oberhausen

Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen

SchülerInnen aus Oberhausener Schulen

Musik: Nadine Blida

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